CBD-Harz ohne THC: Was „0 % THC“ wirklich bedeutet und wie Sie es prüfen

/modules/xipblog/img/r2sine-sans-thc.png CBD-Harz ohne THC: Was „0 % THC“ wirklich bedeutet und wie Sie es prüfen

Aktualisiert am 22. Oktober 2026.

Ein CBD-Harz mit „0 % THC“ ist ein Harz, in dem das Labor kein THC findet: Der Messwert liegt unter der Bestimmungsgrenze des Labors. Das ist keine absolute Null, sondern ein Analyseergebnis. Für Händler zählt deshalb nur eine Frage: Welches Labor hat was gemessen, und an welcher Charge?

Drei solcher Harze haben wir derzeit im Sortiment. Hier lesen Sie, wie diese Harze entstehen, wie Sie ihre Analyse lesen und für welche Kunden sie sich eignen.

Was heißt „ohne THC“ bei einem CBD-Harz?

Es heißt, dass kein Delta-9-THC quantifiziert wurde. Auf dem Analysezertifikat steht dann „ND“ (nicht nachgewiesen) oder „< LOQ“ (unter der Bestimmungsgrenze). Diese Grenze hängt von Methode und Labor ab und ist auf dem Zertifikat angegeben, oft in einer eigenen Spalte.

Ein klassisches CBD-Harz aus Nutzhanf enthält fast immer etwas THC, in Frankreich unter dem Grenzwert von 0,3 % Delta-9-THC. Ein Harz „ohne THC“ zielt auf ein Ergebnis, das sich nicht mehr quantifizieren lässt. Beide Varianten sind in Frankreich verkehrsfähig, sprechen aber unterschiedliche Kunden an.

Auf Ihren Etiketten bleibt „0 % THC“ eine Werbeformel. „THC nicht nachgewiesen, Analyse der Charge Nr. …“ ist genauer und bei einer Kontrolle leichter zu belegen.

Wie wird CBD-Harz ohne THC hergestellt?

Je nach Hersteller geht man von einem Rohstoff aus, aus dem das THC bereits entfernt wurde: CBD-Isolat oder ein Broad-Spectrum-Extrakt ohne THC. Dieser Rohstoff wird anschließend mit einer pflanzlichen Basis und Terpenen verarbeitet, bis Textur und Geruch an ein Harz erinnern. Das genaue Verfahren unterscheidet sich von Werkstatt zu Werkstatt, und nicht alle legen es offen.

Für das Regal heißt das: Optisch gleicht ein THC-freies Harz einem Haschisch, sein Cannabinoidprofil ist aber schlichter als bei einem gesiebten Harz. Dafür schwankt der CBD-Gehalt von Charge zu Charge kaum, was die Etikettierung erleichtert.

Wie prüfen Sie, ob ein Harz wirklich THC-frei ist?

Mit der Analyse der Charge, die Sie tatsächlich erhalten, nicht mit der einer früheren Lieferung. Drei Zeilen sind entscheidend:

  • die Chargennummer, identisch mit der auf Beutel oder Rechnung;
  • Delta-9-THC und THCA, beide mit „ND“ oder unter der Bestimmungsgrenze;
  • die Bestimmungsgrenze selbst: Je niedriger sie ist, desto mehr Gewicht hat die Angabe „ohne THC“.

Ein Zertifikat ohne Chargennummer oder aus einer anderen Produktion beweist für Ihren Bestand nichts. Wie man ein solches Zertifikat Zeile für Zeile liest, erklären wir in unserem Leitfaden zum CBD-Analysezertifikat.

Unsere Produkte entsprechen französischem Recht (Delta-9-THC höchstens 0,3 %). Der Weiterverkauf von CBD-Blüten und CBD-Harz an Endkunden ist in Deutschland rechtlich umstritten (Rechtsprechung des BGH): Lassen Sie Ihr Vorhaben vor der Bestellung anwaltlich prüfen.

Welche THC-freien Harze bieten wir an, und zu welchem Preis?

Nettopreise pro Gramm (zzgl. MwSt.), Stand 22. Oktober 2026, für die lose Ware im 100-g-Beutel. Die Staffelrabatte gelten auf die gesamte bestellte Menge der Sorte: −5 % ab 10 Einheiten, −10 % ab 30, −15 % ab 50 und −30 % ab 100 Einheiten.

HarzCBD laut Angabe€/g lose Ware 100 g€/g ab 50 Einheiten (5 kg)Lose Ware verfügbar
Suprême 50 % ohne THC50 %0,650,5536,1 kg
Cremiger Gelber (Jaune Crémeux) 50 % ohne THC50 %0,650,5537,3 kg
Ketama 25 % ohne THC25 %0,500,4258,8 kg

Die Stufe ab 100 Einheiten (−30 %) gibt es ebenfalls. Keine der drei Sorten hat aber derzeit 10 kg lose Ware auf Lager: Erreichbar ist sie nur, wenn Sie mehrere Formate derselben Sorte kombinieren. Versand per Chronopost in ganz Europa, die Kosten richten sich nach dem Gewicht und werden im Warenkorb angezeigt.

Für welche Kunden eignet sich CBD-Harz ohne THC?

Für Kunden, die ausdrücklich ein Produkt ohne nachweisbares THC suchen und trotzdem Aussehen und Geruch eines Haschischs wollen. Sie erkennen sie schnell an der Theke: Sie lesen das Etikett vor dem Preis. Halten Sie die ausgedruckte Analyse griffbereit, sie entscheidet oft über den Kauf.

Zwei Regeln gelten immer: Versprechen Sie nie, dass ein Produkt eine Kontrolle oder einen Test „besteht“, und sagen Sie nichts über seine Wirkung. Sie verkaufen ein Harz, in dessen Analyse kein THC nachgewiesen wurde, mit einem bestimmten CBD-Gehalt. Das genügt.

Im Regal stehen diese Sorten am besten neben den klassischen Harzen, mit gut sichtbarem Etikett. Der Ketama 25 % dient als Einstieg; Suprême und Cremiger Gelber sind höher konzentriert und lassen sich pro Gramm teurer verkaufen.

Zum Harz Suprême 50 % ohne THC mit Analyse

Häufige Fragen

Enthält CBD-Harz ohne THC wirklich 0 % THC?

Nicht im strengen Sinn. „Ohne THC“ heißt, dass das Labor kein THC quantifizieren konnte: Das Ergebnis lautet „ND“ oder liegt unter der Bestimmungsgrenze. Diese Grenze steht auf dem Analysezertifikat. Deshalb zählt die Analyse der gelieferten Charge mehr als die Werbeangabe „0 %“.

Was unterscheidet THC-freies Harz von klassischem CBD-Harz?

Klassisches Harz entsteht durch Sieben oder Extrahieren der Trichome von Nutzhanf und enthält mehrere Cannabinoide, darunter etwas THC unter 0,3 %. THC-freies Harz wird meist aus Isolat oder einem THC-freien Extrakt aufgebaut und anschließend texturiert. Sein Profil ist schlichter, sein CBD-Gehalt gleichmäßiger.

Braucht man für den Verkauf eine Analyse?

Ja. Ohne Analyse der Charge steht die Angabe „ohne THC“ auf keiner Grundlage. Bewahren Sie das Zertifikat jeder Charge im Laden auf, prüfen Sie, ob die Nummer zum Beutel passt, und legen Sie es ab: Bei einer Kontrolle ist es das erste Dokument, nach dem gefragt wird.

Wie lagert man THC-freies Harz im Laden?

Wie ein klassisches Harz: in geschlossenem Beutel oder Glas, lichtgeschützt und kühl, idealerweise zwischen 15 und 20 °C. Es trocknet langsamer aus als eine Blüte, verliert in offener Verpackung aber innerhalb weniger Wochen seinen Duft.

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