CBD-Grundwissen für Händler: Produktformen und was Sie Kunden sagen dürfen
CBD (Cannabidiol) ist das Cannabinoid, das im Nutzhanf am stärksten vertreten ist. Anders als THC berauscht es nicht. Wer CBD-Produkte ins Ladengeschäft aufnimmt, muss vor allem zwei Dinge kennen: die gängigen Produktformen und die Grenzen dessen, was man Kunden darüber sagen darf.
CBD und THC: der Unterschied in einem Satz
Beide Stoffe stammen aus derselben Pflanze, doch nur THC wirkt psychoaktiv. Nutzhanf, aus dem CBD-Produkte hergestellt werden, enthält nur sehr wenig THC. Unsere Ware entspricht französischem Recht (Delta-9-THC höchstens 0,3 %), und genau diese Angabe sollte auf jedem Etikett und in jedem Analysezertifikat nachvollziehbar sein.
Welche CBD-Produktformen gehören ins Sortiment?
CBD-Öle
Öle sind für viele Kunden der Einstieg. Üblich sind Vollspektrum-Öle (full spectrum), die neben CBD weitere Pflanzenstoffe des Hanfs enthalten. Sie werden in mehreren Konzentrationen angeboten, als Naturgeschmack nach Hanf oder aromatisiert, etwa mit Pfefferminze. Zeichnen Sie im Regal den CBD-Gehalt in Prozent und in Milligramm pro Flasche aus: Das erspart viele Rückfragen.
Tees und Kräutertees mit Hanf
Kräutertees mit Hanf werden gern aus Zutaten aus biologischem Anbau zusammengestellt. Für Händler, die in Frankreich einkaufen, gilt hier eine wichtige Einschränkung: Seit dem 15. Mai 2026 untersagt die französische Lebensmittelbehörde DGAL Lebensmittel mit CBD, weil CBD als Novel Food in der EU nicht zugelassen ist. Tees mit CBD fallen darunter.
CBD-Blüten
Blüten sind in vielen Läden der wichtigste Umsatzträger. Die Spanne reicht von Premium-Ware bis zu einfacheren Qualitäten, angebaut in Europa, teils aus biologischem Anbau. Im Laden verkaufen sie sich über Sortenname, Anbauart, Aroma und ein Analysezertifikat zur Charge. Konsumanleitungen gehören dagegen nicht in Ihre Beratung.
Vapes und E-Liquids
Die dritte große Familie sind Produkte zum Verdampfen: CBD-E-Liquids, Einweg-Vapes (Puffs) und Vape-Pens. Sie sind nikotinfrei und werden mit sehr unterschiedlichen CBD-Gehalten angeboten. Für Kunden, die bereits E-Zigaretten nutzen, ist das Format vertraut.
Was Sie Ihren Kunden sagen können und was nicht
Viele ältere Texte über CBD, auch unsere eigenen aus den Anfangsjahren, versprechen gesundheitliche Wirkungen. Verzichten Sie in Beratung, Etikett und Werbung auf solche Aussagen. Beschreiben Sie stattdessen, was sich belegen lässt: Cannabinoid-Gehalt, Herkunft, Anbauart, Aroma, Format und Analyse.
Prüfen Sie außerdem die Regeln Ihres Landes. Der Status von Blüten, Harzen und anderen Hanfprodukten unterscheidet sich von Land zu Land und ist teils strenger als in Frankreich. In Deutschland ist der Verkauf von CBD-Blüten an Endverbraucher rechtlich umstritten: Lassen Sie sich vor dem Weiterverkauf juristisch beraten.
Wo kaufen Händler ein?
Deli Hemp beliefert als Großhändler mit Sitz und Showroom in Nanterre bei Paris CBD-Läden, Tabakwarenhändler und Onlinehändler. Öle, Blüten, Harze und Vapes bestellen Sie dort über ein Händlerkonto, mit Staffelpreisen auf der jeweiligen Produktseite.
Häufige Fragen
Macht CBD high?
Nein. CBD wirkt nicht berauschend. Psychoaktiv ist THC, dessen Gehalt in Produkten aus Nutzhanf nach französischem Recht bei höchstens 0,3 % Delta-9-THC liegen muss.
Mit welchen Produktformen sollte ein neuer Laden anfangen?
Mit einer kleinen Auswahl aus jeder großen Familie: einige Öle in verschiedenen Konzentrationen, mehrere Blütensorten und eine Handvoll Vapes. So sehen Sie schnell, wonach Ihre Kundschaft fragt, bevor Sie größere Mengen binden.
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