Petition gegen eine CBD-Steuer: wie sich die französische Branche 2025 wehrte
Im Oktober 2025 rief die UPCBD (Union des Professionnels du CBD, der französische Verband der CBD-Unternehmen) die gesamte Branche zum Widerstand gegen eine geplante Sondersteuer auf CBD-Produkte auf. Erzeuger, Distributoren, Großhändler, Marken und Läden sollten eine landesweite Petition unterstützen und ihre Kunden zur Unterschrift einladen. Dieser Artikel beschreibt die Lage zu diesem Zeitpunkt. Ob die Steuer beschlossen wurde, ist anhand aktueller Quellen zu prüfen.
Die französische CBD-Branche gegen eine Sondersteuer
Die Hanfbranche in Frankreich sah sich im Herbst 2025 einer ernsten Bedrohung gegenüber: einer möglichen eigenen Steuer auf CBD-Produkte, angelehnt an die Tabaksteuer. Die Diskussion lief im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2026. Die UPCBD forderte daraufhin alle Akteure der Branche auf, sich zu wehren.
Was für den B2B-Markt auf dem Spiel stand
In den Jahren zuvor hatten die Unternehmen der Branche viel in den Aufbau des Marktes investiert: französische Produktion, Qualitätskontrolle, Analysen unabhängiger Labore, Transparenz gegenüber den Kunden. Die B2B-Akteure des CBD-Handels hatten so zu einem stabilen, professionellen Markt beigetragen.
Eine Sondersteuer nach dem Vorbild des Tabaks hätte dieses Gleichgewicht in Frage gestellt. Sie hätte nicht nur die Preise getroffen, sondern auch das Überleben vieler Unternehmen und die gesamte Lieferkette.
Warum die Branche landesweit mobilisierte
Die Branche argumentierte, CBD sei ein in Frankreich legaler, nicht berauschender Wirkstoff aus Nutzhanf. Eine unpassende Besteuerung würde Hunderte von Laboren, Landwirten und Distributoren schwächen, gerade in einer Phase, in der der Markt sich professionalisierte.
Die UPCBD startete deshalb eine landesweite Petition auf change.org. Jedes Unternehmen konnte mitmachen, indem es ein offizielles Plakat mit QR-Code aushängte, das als PDF und PNG zum Download bereitstand. Kunden konnten die Petition so in wenigen Sekunden mit dem Smartphone unterschreiben, im Laden oder online. Ob die Petition noch offen ist, sehen Sie auf der Seite selbst.
Die wirtschaftlichen Folgen für die Branche
Nach Angaben der Branche umfasste der CBD-Sektor in Frankreich damals:
- mehr als 2.000 spezialisierte Verkaufsstellen,
- Tausende direkte und indirekte Arbeitsplätze,
- ein wachsendes Netz von Unternehmen rund um den Hanf.
Eine aus Sicht der Branche ungerechtfertigte Steuer hätte die Preise erhöht, unabhängige Anbieter weniger wettbewerbsfähig gemacht und die Entwicklung eines jungen Wirtschaftszweigs gebremst. Die Folgen hätten die gesamte Kette vom Erzeuger bis zum Distributor getroffen und auch die internationale Sichtbarkeit französischer Marken.
Wie Händler sich beteiligen konnten
Jedes Unternehmen der CBD-Branche konnte handeln:
- die offizielle Petition weiterverbreiten,
- seine Kunden zur Teilnahme einladen,
- die Botschaft über seine eigenen Kanäle teilen.
Für die UPCBD war der Zusammenschluss der Unternehmen die einzige Antwort auf eine Maßnahme, die sie für unverhältnismäßig hielt. Die Mobilisierung sollte die Grundwerte der Branche schützen: Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Qualität.
Deli Hemp Pro an der Seite der Branche
Als B2B-Großhändler in Frankreich und Europa haben wir die Initiative der UPCBD voll unterstützt. Deli Hemp Pro teilt die Werte des Verbands und hat alle Wiederverkäufer, Distributoren und Partner ermutigt, sich zu beteiligen. Die Marken aus unserem Sortiment stellen wir auf der Seite Unsere Marken vor.
Die Zukunft von CBD hängt an einem soliden, fairen Netz von Unternehmen, das seine Interessen auch gegenüber politischen Entscheidungen vertreten kann, die an der Praxis vorbeigehen.
Für ausländische Händler, die in Frankreich einkaufen, gilt unabhängig von der Steuerfrage: Unsere Produkte entsprechen französischem Recht (Delta-9-THC ≤ 0,3 %). Für Blüten, Harze und andere Hanfprodukte gelten in Ihrem Land eigene, teils strengere Regeln, und in Deutschland ist der Verkauf von CBD-Blüten an Endkunden rechtlich umstritten: Lassen Sie sich vor dem Weiterverkauf juristisch beraten. Unsere aktuellen Angebote für Händler finden Sie auf der Aktionsseite.
Mehr erfahren
- Das offizielle Plakat mit QR-Code stand auf der Website der UPCBD zum Download bereit.
- Händler konnten ihre Kunden direkt im Laden oder online informieren.
- Die Mobilisierung lief zudem über die beruflichen Netzwerke der Branche.
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